Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen. Oder?

„Als Imogen Reid, Kinderpsychologin, den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt , will sie den Gerüchten über das Mädchen nicht glauben. Ellie sei gefährlich, heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht ein verstörtes Mädchen, das Hilfe benötigt, nachdem es ihre Familie bei einem Brand verloren hat. Doch je mehr sie das Vertrauen von Ellie gewinnt, desto seltsamer erscheint sie ihr. Dann ereignet sich ein mysteröser Mordfall und Imogen fürchtet, dass es ein großer Fehler war, Ellie zu vertrauen…“

Zuerst denkt man, „armes Mädchen“, dann wiederum „Ist das möglich? Tut sie das wirklich?“ und dann „Nein, quatsch.“. Dieses Buch ist einfach unglaublich. Die Schreibweise, die Perspektivenwechsel zwischen Imogen und Ellie sind perfekt. Ist das Mädchen wirklich verrückt? Die Authentizität der Figuren finde ich fast gut umgesetzt. Imogen steigert sich etwas zu sehr in die Sache rein, meiner Meinung nach. Ellie hingegen find ich sehr gut. Sie weiß nicht mit der Trauer umzugehen, in ihrer Schule findet sie keinen Anschluss. Kein Wunder, dass sie am Ende auch glaubt, dass sie böse und verrückt sei.

Das Cover finde ich auch sehr schön gestaltet. Der blutende Schmetterling, der Käfig und die Blumen darin. Sehr mystisch.

Fazit: Ich fand die Geschichte seht gut aufgebaut, man kann ihr gut folgen. Der Schreibstil ist flüssig. Man zweifelt selber, was man nun glauben soll. Ich kann „Das Böse in deinen Augen“ definitiv empfehlen!

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Das Haus der Mädchen

„Schweig, um zu leben.

Du kommst in eine fremde Stadt. Du mietest dir ein Zimmer. Du freundest dich mit deiner Zimmernachbarin an. Aber am nächsten Morgen ist sie nicht mehr da. Du suchst nach ihr. Was du herausfindest, ist grauenhafter, als du es dir je vorstellen konntest.“

Leni wollte einfach nur ein Praktikum in einem Verlag machen, um sich in der Verlagswelt langsam einen Namen zu machen. Doch dann lernt sie Vivien kennen und diese verschwindet urplötzlich. Wieso ist Leni nur nach Hamburg? Wäre sie doch zuhause geblieben…

Leni ist fast schon der typische Bücherwurm. Eine neue Umgebung, neue Menschen, eine neue und große Stadt kosten sie Überwindung.

Und dann ist da noch Freddy, ein Geschäftsmann, der plötzlich obdachlos ist. Der spielt auch eine wichtige Rolle in dem Buch.

Der Perspektivenwechsel zwischen den verschiedenen Personen im Buch gefällt mir sehr gut, da somit nie langeweile aufkommt und man immer weiß, was gerade so passiert. Auch die Länge der Kapitel ist sehr gut. Nicht zu kurz, das wirkt schnell abgehakt und wirkt oft hastig, aber auch nicht zu lang, sodass es sich nicht zieht.

Mein Fazit: Ein gut gelungenes Buch, was ich definitiv empfehlen kann! Einfach mega spannend!

Zeuge des Spiels

„Nach dem unaufgeklärten Mord an seiner Frau hat sich der ehemalige Psychiater Aron Mulder in sein Ferienhaus zurückgezogen. Die Gerüchte, er sei in den Mordfall involviert, vertreiben die Patienten und auch seinen Sohn Alexander, der nach New Orleans gezogen ist und einen anderen Namen angenommen hat. Als Alexander jedoch verdächtigt wird, seine Freundin Nathalie Underwood ermordert zu haben, beschließt Aron, in die USA zu fliegen und seinem Sohn, von dem er seit Jahren nichts mehr gehört hat, zu helfen.

In diesem Mordfall ermittelt die Polizistin Hanna Vincennes. Sie wird von allen Seiten unter Druck gesetzt. Je mehr Antworten sie findet, desto mehr zweifelt sie an der offiziellen Version. Was hat der Mordfall mit dem Mord an Arons Frau zu tun? Gelingt es Aron, die Unschuld seines Sohnes zu beweisen?“

Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es ist schwarz, unten sieht man Streichhölzer, oben der Name des Autorenduos. Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Streichhölzer sind definitiv interessant.

Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut. Ein Vater, der seine Frau verloren hat, zu seinem Sohn hat er keinen Kontakt. Dort, wo er wohnt, mit seinem Hund, pflegt er kaum Kontakt zu anderen Menschen, außer zu seiner Freundin Marie. Dann Alexander, der seinen Vater wohlmöglich für einen Mörder hält und nun selber einer sein soll. Und Hanna, die Polizistin, die in dem Mordfall von Alexanders Freundin Nathalie ermittelt. Sie will den Fall lösen. Kommt ein Unschuldiger ins Gefängnis?

Die Figuren sind meiner Meinung nach recht authentisch. Man kann nachvollziehen, warum sie tun was sie tun. Die Umsetzung der Geschichte ist einfach brilliant. Mit jeder Seite wird es spannender, aber es wird auch nicht unnötig in die Länge gezogen. Der Schreibstil ist auch sehr gut. Mir gefällt zudem der Perspektivenwechsel. Das bringt nochmal etwas mehr Stimmung.

Der Lesespaß ist definitiv gegeben, Spannung sowieso.

Mein Fazit: Definitiv zu empfehlendes Buch. Es ist spannend aufgebaut, es ist nachvollziehbar. Die Figuren sind relativ authentisch. Eine Geschichte zum Aufsaugen. Tolles Buch!

Veränderung

Long time no see.

Puh. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Ich wollte nur so vor Ideen sprudeln. Und dann? Nichts. Kein Thema schien richtig zu sein. Kein Thema passte. Oder mir fiel nicht viel zu ein. Aus zwei Sätzen soll ein Beitrag ja auch nicht bestehen. Nun denn.

Veränderung.

Ich will diesem Blog dennoch mehr Leben einhauchen. Und wie?

Ich lese gerne und viel. Das heißt? Man findet hier ab jetzt auch die ein oder andere Rezension eines Buches. Meine Leidenschaft zum Lesen ist wieder neu entfacht und ich bin mittendrin.

Nun auf in diese tolle neue Veränderung!

Barfuß gehen
über warmen Sand
über Holz
über Gras
über den Weg
den wir so oft gegangen
haben so oft gelacht
wollten nur den Moment einfangen.

Entweder ganz oder gar nicht!

„Wenn du schon was ändern willst, dann mach es ganz!“ „Das ist doch in Plastik verpackt und du isst es?“ „Oho das ist biologisch abbaubar.“ „Dein Ökoschalter ist schon wieder an!“

So oder so ähnliche Sätze höre ich in letzter Zeit oft. Aber nicht nur die, auch einige andere. Ob es mich verletzt? Ja, tatsächlich ein wenig. Ich lache zwar manchmal mit, aber oft erlischt es relativ schnell wieder. Und das merken die Leute. Genauso wie sich darüber lustig gemacht wird, dass ich einfach Müll korrekt trennen möchte. „Wozu gibt es denn die Mülltrennungsanlagen, die das ganze dann richtig trennen?“ Die müsste es erst gar nicht geben, wenn wir nicht so viel und vor allem schädlichen Müll und vor allem richtig trennen würden.

Warum erzähle ich euch davon? Möchte ich euch damit sagen, dass alle anderen, die ihren Müll nicht reduzieren, die Fleisch essen, Wasser aus Plastikflaschen trinken und ihre Bananen in Plastiktüten packen schlechte Menschen sind? Nein, auf keinen Fall. Möchte ich euch sagen, dass wir andere mehr belehren sollten, dass sie einige Dinge einfach anders machen könnten? Auch nein. Ich möchte niemanden belehren! Ich bin noch so weit am Anfang meiner Reise und meinen Veränderungen und weiß meiner Meinung nach noch viel zu wenig, dass ich tatsächlich jemandem stundenlang davon erzählen könnte. Möchte ich ja dennoch nicht.

Was ich sagen wollte ist, dass egal was andere sagen oder darüber denken, was man macht, man weiter machen sollte. Egal in welcher Hinsicht. Jeder so wie er möchte. Wenn man selber mit Herzblut dabei ist, tolles macht steckt man andere an und sie werden neugierig.

Schritt für Schritt kann man was verändern. Man muss dafür nicht alles perfekt machen, Kleinigkeiten können großes bewirken!

Ok und eigentlich mag ich dieses „man sollte“, „man muss“ usw. auch nicht so wirklich, aber manchmal braucht man einen Leitfaden.

Diese Gedanken wollte ich einfach mal mit euch teilen. Es hat mich einfach etwas beschäftigt und ließ mich nicht los. Zudem muss hier ja mal was neues kommen, natürlich so ganz ohne Druck von außen und von mir selber.

Der Start in ein neues Leben oder doch nur ein Blog?

Nichts ahnend klickte ich mich eines abends durch verschiedene Blogs und Instagramaccounts. Ich liebe es, neue, interessante Menschen zu entdecken und ihre Worte zu lesen. *Klick* *Klick* Huch, was ist denn das? WordPress? Hmm, sieht interessant aus. Ja und nun bin ich hier.

Wer ich bin? Ok, entschuldige. Ich erzähle erstmal ein bisschen über mich. Ich heiße Christine, 20 Sommer lang gibt es mich schon. Grüner wirds nicht?! Hände hoch, wer das alles schon vor sich hin geschimpft hat, als er im Auto saß. Spaß beiseite. Aber ich finde, es passt irgendwie zum Thema. Beruflich mache ich zurzeit eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Meine Freizeit verbringe ich mit meinem Freund, Freunden, lesen und essen. Ja, essen. Ich liebe es einfach. Und Tee. Tee kann ich einfach zu jeder Jahreszeit trinken. Womit ich mich in meiner Freizeit auch beschäftige ist das vegane Leben, vegetarisch Essen, Zero Waste, Second Hand-Kleidung und faire Mode. Ich ernähre mich seit Oktober diesen Jahres nämlich vegetarisch. Seither versuche ich auch mein Leben schrittweise zu verändern.

Und genau bei dieser Reise der Veränderung möchte ich euch mitnehmen. Ich möchte euch meine Gedanken teilen, fröhliche, traurige, verärgerte, Tipps für verschiedene Dinge, meine Erfahrungen mit Produkten und vieles mehr.

Ich bin komplett neu hier auf dem Gebiet, daher erwartet keine Perfektion bei den Beiträgen von mir. Perfekt ist ja eh langweilig. 😉

Eventuelle krasse Gedankensprünge bei meinen Texten zeugen auch nur davon, dass ich ein Mensch bin.

Auf dem Bild seht ihr von Ein guter Plan ein Notizbuch. Eine gute Idee. Ich schreibe gerne Gedanken oder schöne Erlebnisse in ein Buch, quasi wie ein Tagebuch. Da ist dieses Büchlein perfekt für.

Aber das war es erst mal von mir. Ihr könnt mir gerne Fragen in den Kommentaren stellen. Genießt die Zeit!

„Sei gut zu Dir selbst. Glücklichsein ist Dein Geburtsrecht.“

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